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	<title>Art Following the Trend? Artists' Voices. &#187; ricarda denzer</title>
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		<title>PRINZGAU/podgorschek 33</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 16:13:14 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[PRINZGAU/podgorschek]]></category>
		<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
Publikumsstimme:
Aber da ist meiner Meinung nach in allen Berufen das Problem: ich sehe es ja im Freundeskreis, egal ob MedizinerIn oder &#8211; ich weiß eigentlich nicht was ich will -, aber ich sehe es in jedem Job eigentlich: man macht nie das, was man will, und man quält sich da durch und ist irgendwie gefangen.
P/p [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/wolfgang2.jpg' alt='PRINZGAU/podgorschek, fine artists, A' /></p>
<p>Publikumsstimme:<br />
Aber da ist meiner Meinung nach in allen Berufen das Problem: ich sehe es ja im Freundeskreis, egal ob MedizinerIn oder &#8211; ich weiß eigentlich nicht was ich will -, aber ich sehe es in jedem Job eigentlich: man macht nie das, was man will, und man quält sich da durch und ist irgendwie gefangen.</p>
<p>P/p &#8211; W:<br />
Aber wir machen ja das, was wir wollen.</p>
<p>RD:<br />
Und leiden trotzdem.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ricarda Denzer 18</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 16:12:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
RD:
Im Grunde schließe ich mich dem an. Ich wüsste nicht, warum meine Arbeit mehr Bedeutung hätte als eine andere Art von Arbeit, nur für mich hat sie eben eine Bedeutung. Das ist eben die Form, in der ich mich ordne […], das ist eben meine Arbeit, und ich denke mir, das KünstlerInnenbild ist so vielfältig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer1.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>RD:<br />
Im Grunde schließe ich mich dem an. Ich wüsste nicht, warum meine Arbeit mehr Bedeutung hätte als eine andere Art von Arbeit, nur für mich hat sie eben eine Bedeutung. Das ist eben die Form, in der ich mich ordne […], das ist eben meine Arbeit, und ich denke mir, das KünstlerInnenbild ist so vielfältig wie die KünstlerInnen selber, und da gibt es nicht eines.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ricarda Denzer 17</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:53:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
RD:
Also: wie ist das? Warum gibt es eine Frauengewerkschaft für den informellen Sektor? Ist das nicht interessant? Das hat ja [et]was mit mir zu tun. […] Sich diese Dinge anzuschauen …. 
Und eben diese Frage von beurteilen und beurteilt werden, und Netzwerke. Das spielt natürlich eine Rolle […] Das eben nicht den Monopolen zu überlassen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer3.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>RD:<br />
Also: wie ist das? Warum gibt es eine Frauengewerkschaft für den informellen Sektor? Ist das nicht interessant? Das hat ja [et]was mit mir zu tun. […] Sich diese Dinge anzuschauen …. </p>
<p>Und eben diese Frage von beurteilen und beurteilt werden, und Netzwerke. Das spielt natürlich eine Rolle […] Das eben nicht den Monopolen zu überlassen, sondern selber mitzuurteilen und natürlich selbst beurteilt zu werden. </p>
<p>Und natürlich auch: Dinge, die gefördert werden, werden auch gerne weitergefördert, weil: da hat man ja schon [hinein …] investiert. Aber wie kann man das mitbestimmen?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ricarda Denzer 16 / Martina Reuter 01</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[martina reuter]]></category>
		<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
Martina Reuter, Depot, im Publikum:
Ich denke, wo Netzwerke vielleicht funktionieren könnten abseits von Produktionsgemeinschaften &#8211; nicht nur funktionieren könnten, sondern funktionieren müssten, um das jetzt einmal wieder zum Ausdruck zu bringen -, sind [es] vielleicht eher Kampfgemeinschaften als Produktionsgemeinschaften. 
Und ich denke, das Podium heute repräsentiert jetzt nicht das, wo wir sagen: die Künstlerinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer2.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>Martina Reuter, Depot, im Publikum:<br />
Ich denke, wo Netzwerke vielleicht funktionieren könnten abseits von Produktionsgemeinschaften &#8211; nicht nur funktionieren könnten, sondern funktionieren müssten, um das jetzt einmal wieder zum Ausdruck zu bringen -, sind [es] vielleicht eher Kampfgemeinschaften als Produktionsgemeinschaften. </p>
<p>Und ich denke, das Podium heute repräsentiert jetzt nicht das, wo wir sagen: die Künstlerinnen und die Künstler, sondern ist nur ein ganz winziger Ausschnitt von dem, was allein nur in der bildenden Kunst da ist. […] Ein wirklich großer Teil kann supertoll verdienen, und das liegt daran, dass das Kunstverständnis, das allgemein herrscht, wirklich noch 200 Jahre alt ist. […] Es ist tatsächlich 19. Jahrhundert. […] Es gibt massenhaft Geld von der Privatwirtschaft für Kunst, aber das ist alles sammel- und stapelbar. […] Da frage ich mich: warum setzt da niemand an und klärt mal die auf, dass sie eigentlich alle hinten nach humpeln? Selbst die öffentlichen Förderstellen, was schon was heißt. Aber selbst da ist es so: dort, wo gefördert wird mit Riesenmassen im öffentlichen Bereich ist alles, was abgesichert wird. Das, was Ihr alle macht, das ist so ein kleiner Ausschnitt mit ganz wenig Geld. </p>
<p>Und da frag[e] ich mich, warum sich die Künstler und Künstlerinnen, die nicht zu den klassischen Kunstproduzenten gehören, die – sag[e] ich jetzt [ein]mal &#8211; Bilder herstellen, die man an die Wand hängen kann und die dann der Verbund privat sammelt, wo dann noch öffentliche Museen das ausstellen – wobei: öffentliche Gelder sollten eigentlich für etwas anderes da sein als Privatsammlungen zu finanzieren für eine Ausstellung -, [nicht zusammenschließen?] Wo ist da die Solidargemeinschaft der Künstler und der KünstlerInnen? Da wirklich &#8211; wie Du[, Brigitte,] auch gesagt hast &#8211; einmal aufzuschreien und zu sagen: das lassen wir uns nicht mehr gefallen!</p>
<p>RD:<br />
Ja, die MedienkünstlerInnen werden da nur zustimmen, das ist ganz klar. Da gibt es ganze communities die auch nicht [wissen wie finanzieren …]. Aber das ist eben Handel. </p>
<p>Ich dachte, das sind 0,3%, die vom Handel leben können, ich wusste gar nicht, dass das so viele sind.</p>
<p>MR:<br />
Aber schauen wir doch einmal weltweit jetzt &#8211; nicht in Österreich &#8211; auf die Messen.</p>
<p>RD:<br />
Ja, aber ich glaube, der Mittelstand bricht da genauso weg wie gesamtgesellschaftlich. Da gibt es auch mittlerweile Riesenunterschiede, also, ich glaube, das ist ein ganz kleiner Teil, d[er] davon leben k[ann].</p>
<p>MR:<br />
Ich finde eben, gemessen jetzt nicht an den Menschen, sondern gemessen an dem, was dafür ausgegeben wird: das sind Unsummen.</p>
<p>RD:<br />
Ja, deswegen interessiert mich auch, ein Modell anzuschauen, [… das] außerhalb des [… gängigen Systems funktioniert, und] wie funktioniert das woanders?</p>
<p>MR:<br />
Ja, genau.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ricarda Denzer 15</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:50:45 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[PRINZGAU/podgorschek]]></category>
		<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
RD:
[…] Die Frage ist [… eben]: wie kann das anders ausschauen?
P/p &#8211; W:
Kleine Vernetzungen, Netzwerke.
AR:
Kleinere, ja richtig.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer1.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>RD:<br />
[…] Die Frage ist [… eben]: wie kann das anders ausschauen?</p>
<p>P/p &#8211; W:<br />
Kleine Vernetzungen, Netzwerke.</p>
<p>AR:<br />
Kleinere, ja richtig.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ricarda Denzer 14</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:47:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRINZGAU/podgorschek]]></category>
		<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
RD:
Interessant ist die Frage, die vorher schon im Raum stand: warum gibt es keine Zusammenschlüsse? Warum gibt es keine Associations […]?
P/p &#8211; W:
Wie die Kammern, Ärztekammer, Künstlerkammer ….
RD:
Ich frage mich auch in dem Sinn: Gibt es jetzt Zweckgemeinschaften oder gibt es …? Und wo widerspricht sich das eigentlich: […] einerseits dieser Individualisierungsdrang und dieses eben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer3.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>RD:<br />
Interessant ist die Frage, die vorher schon im Raum stand: warum gibt es keine Zusammenschlüsse? Warum gibt es keine Associations […]?</p>
<p>P/p &#8211; W:<br />
Wie die Kammern, Ärztekammer, Künstlerkammer ….</p>
<p>RD:<br />
Ich frage mich auch in dem Sinn: Gibt es jetzt Zweckgemeinschaften oder gibt es …? Und wo widerspricht sich das eigentlich: […] einerseits dieser Individualisierungsdrang und dieses eben nicht Künstler sein von 9 t0 5, sondern man ist das immer, und sich eben nicht regeln zu lassen und anderseits auch nicht Arbeit im Sinne von &#8211; also schon im Sinne von Denken, Sprechen, Handeln, aber nicht im Sinne von &#8211; Arbeitszwang zu brauchen, um überhaupt arbeiten zu können. Und andererseits […] auch: wie kommt man weg von einer isolierten Einzelzelle? Weil Raum teuer ist und weil da alle [so] in ihrem [einsamen] Arbeitsding landen und jede/r irgendwie die gleichen Probleme hat. Wo finden Zusammenschlüsse statt […]?</p>
<p>Publikumsstimme:<br />
IG Bildende Kunst.</p>
<p>RD:<br />
IG Bildende Kunst, ja, ich weiß, aber ….</p>
<p>Publikumsstimme:<br />
Wo sind die Lobbyisten in Brüssel? Die muss man sich leisten können.</p>
<p>RD:<br />
Wahrscheinlich, ja.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ricarda Denzer 13</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRINZGAU/podgorschek]]></category>
		<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
RD:
Aber da muss ich dann wieder fragen, ob man da nicht doch wie ein Unternehmen argumentiert, vorgeht. Was muss ich damit alles abdecken? Ich muss ja das alles &#8211; meine Geräte, bla bla bla [finanzieren]. Ich meine, wer bezahlt mir das?
P/p &#8211; B:
Wer bezahlt letztendlich die Miete?
Publikumsstimme:
Wer bezahlt es wirklich? Ich weiß es nicht. Von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer2.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>RD:<br />
Aber da muss ich dann wieder fragen, ob man da nicht doch wie ein Unternehmen argumentiert, vorgeht. Was muss ich damit alles abdecken? Ich muss ja das alles &#8211; meine Geräte, bla bla bla [finanzieren]. Ich meine, wer bezahlt mir das?</p>
<p>P/p &#8211; B:<br />
Wer bezahlt letztendlich die Miete?</p>
<p>Publikumsstimme:<br />
Wer bezahlt es wirklich? Ich weiß es nicht. Von mir können sie nicht leben, und trotzdem bekommen sie mein ganzes Geld, wenn ich einen Film mache.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ricarda Denzer 12</title>
		<link>http://artistsvoices.blogs.sonance.net/2008/07/26/ricarda-denzer-12/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRINZGAU/podgorschek]]></category>
		<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
RD:
Grundeinkommen für alle; ein großes gutes Grundeinkommen.
P/p &#8211; W:
Da taucht die Frage auf: wenn die Künstler jetzt regelmäßig Geld haben usw. &#8211; aber das ist vielleicht altvaterisch -, dann werden sie vielleicht faul, aber sollen sie einfach faul sein, das soll drin[nen] sein.
RD:
Es gibt da Modelle ….
Publikumsstimme:
Es gibt Modelle zur Grundsicherung, wäre das [eine Alternative?]
RD:
Sigmund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer1.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>RD:<br />
Grundeinkommen für alle; ein großes gutes Grundeinkommen.</p>
<p>P/p &#8211; W:<br />
Da taucht die Frage auf: wenn die Künstler jetzt regelmäßig Geld haben usw. &#8211; aber das ist vielleicht altvaterisch -, dann werden sie vielleicht faul, aber sollen sie einfach faul sein, das soll drin[nen] sein.</p>
<p>RD:<br />
Es gibt da Modelle ….</p>
<p>Publikumsstimme:<br />
Es gibt Modelle zur Grundsicherung, wäre das [eine Alternative?]</p>
<p>RD:<br />
Sigmund Baumann, work culture: ein Drittel Erwerbsarbeit, […] die man wirklich, wirklich machen will; ein Drittel Erwerbsarbeit; ein Drittel gemeinnützige Arbeit. […] Das wäre sozusagen sein Modell. Und er lehnt z.B. das Grundeinkommen deswegen ab, weil er eben meint, die Leute wären nicht mehr motiviert zu arbeiten. Ich meine: ich mache die Arbeit, die ich wirklich, wirklich machen will, und es geht sich mühsam aus, die Basis zu schaffen, obwohl ich wirklich nicht wie viele andere [verdiene]. Und man muss sich anschauen: Woran liegt es? Liegt es an mir? Liegt es an der Gesamtgesellschaft? […] Das muss man sich [… eben] anschauen. […] Wenn die Tendenz ist, dass die Leute also wirklich in Heimarbeit arbeiten und ihre Basis abdecken müssen mit der Arbeit &#8211; wie sind da die Einkommensverhältnisse? Wie kann das funktionieren? […] Ich sitze oft zuhause und denke mir: ich brauch[e] ein Grundeinkommen. Und das geht vielen anderen auch so. Weil ja: […] ein Drittel Erwerbsarbeit machen sowieso viele; ein Drittel gemeinnützige Arbeit ergibt sich schon dadurch, dass man viel von der geleisteten Arbeit nicht bezahlt [… bekommt] und die sozusagen [so] gemeinnützig wird und [man …] dann versucht, mühsam, die Arbeit zu finanzieren, die man [… eben] wirklich, wirklich machen will. Also: das ist irgendwie …. Die Kluft ist da ziemlich groß.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>PRINZGAU/podgorschek 22</title>
		<link>http://artistsvoices.blogs.sonance.net/2008/07/26/prinzgaupodgorschek-22/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRINZGAU/podgorschek]]></category>
		<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
P/p &#8211; W:
Aber trotzdem bist du am meisten beruhigt, wenn dir etwas einfällt?
RD:
Ja.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/wolfgang1.jpg' alt='PRINZGAU/podgorschek, fine artists, A' /></p>
<p>P/p &#8211; W:<br />
Aber trotzdem bist du am meisten beruhigt, wenn dir etwas einfällt?</p>
<p>RD:<br />
Ja.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ricarda Denzer 11</title>
		<link>http://artistsvoices.blogs.sonance.net/2008/07/26/ricarda-denzer-11/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
AR:
Ricarda, ich nehme an bei Dir sind das auch Echte Werkverträge?
RD:
Ja, ich gehe da gar nicht so darauf ein, aber man muss einmal sagen, bis man überhaupt an den Punkt kommt, Verträge zu haben, arbeitet man ganz lange [ohne Verträge], wird man ja mit anderen Kapitalformen bezahlt, und das zieht sich ewig. Das ist natürlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer3.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>AR:<br />
Ricarda, ich nehme an bei Dir sind das auch Echte Werkverträge?</p>
<p>RD:<br />
Ja, ich gehe da gar nicht so darauf ein, aber man muss einmal sagen, bis man überhaupt an den Punkt kommt, Verträge zu haben, arbeitet man ganz lange [ohne Verträge], wird man ja mit anderen Kapitalformen bezahlt, und das zieht sich ewig. Das ist natürlich Umwegrentabilität und Reputation, aber ich meine eben, die Leute arbeiten sich arm, und das geht auch ganz schnell. Es gibt ja Kapitalformen, die sich nicht als Bares ausdrücken. Oder es gibt ein bisschen Produktionsgeld. Da brauch[e] ich [ein]mal einen ganz langen Atem und ein Durchhaltevermögen[, bis] überhaupt [irgendwann …] Honorar bezahlt [wird] – […] das ist ja nicht selbstverständlich.</p>
]]></content:encoded>
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