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	<title>Art Following the Trend? Artists' Voices. &#187; martina reuter</title>
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		<title>Martina Reuter 04</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 16:06:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[martina reuter]]></category>

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		<description><![CDATA[
MR:
Und auch die Möglichkeit einzureichen ist ja schon so lächerlich […]. Ich kann einreichen [unter] Theater, bildende Kunst und Musik, und dann hat es sich [auch schon bald], da ist kaum irgendwo etwas dazwischen.
Friedrich Ernst Rakuschan im Publikum:
Die Bohème ist eine Erfindung der Gesellschaft und der Künstler war immer Unternehmer. Er macht seine Arbeit wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer4.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>MR:<br />
Und auch die Möglichkeit einzureichen ist ja schon so lächerlich […]. Ich kann einreichen [unter] Theater, bildende Kunst und Musik, und dann hat es sich [auch schon bald], da ist kaum irgendwo etwas dazwischen.</p>
<p>Friedrich Ernst Rakuschan im Publikum:<br />
Die Bohème ist eine Erfindung der Gesellschaft und der Künstler war immer Unternehmer. Er macht seine Arbeit wie ein Unternehmer natürlich auch. Die machen auch die Arbeit, die sie interessiert. Dass man da etwas verdienen will, das muss jeder für sich abklären. Aber Paradoxien sind eben dazu da, dass man sie auflöst, aber Dich[, Wolfgang,] kann ich fragen – das ist das Leben, [et]was anderes gibt es nicht […]?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>PRINZGAU/podgorschek 32</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 16:02:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRINZGAU/podgorschek]]></category>
		<category><![CDATA[martina reuter]]></category>

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		<description><![CDATA[
P/p &#8211; W:
Kuratorenkultur.
MR:
Ist relativ jung.
P/p &#8211; W:
Ist eine jüngere Entwicklung, und eine mächtige Entwicklung geworden.
MR:
Ja.
P/p &#8211; W:
Ein großer Teil von diesem ganzen Konstrukt,
P/p &#8211; B:
die auch sehr viel einschachtelt und ordnet […].
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/brigitte2.jpg' alt='PRINZGAU/podgorschek, fine artists, A' /></p>
<p>P/p &#8211; W:<br />
Kuratorenkultur.</p>
<p>MR:<br />
Ist relativ jung.</p>
<p>P/p &#8211; W:<br />
Ist eine jüngere Entwicklung, und eine mächtige Entwicklung geworden.</p>
<p>MR:<br />
Ja.</p>
<p>P/p &#8211; W:<br />
Ein großer Teil von diesem ganzen Konstrukt,</p>
<p>P/p &#8211; B:<br />
die auch sehr viel einschachtelt und ordnet […].</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Martina Reuter 03</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 16:01:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[martina reuter]]></category>

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		<description><![CDATA[
MR:
Ja, da hab[e] ich ja gar nichts dagegen, nur: ich möchte das dort eingeordnet sehen, wo es seinen Platz findet […]. Dann gehört es dorthin, wo es hin gehört: mit Verlaub gesagt, ich sag[e:] in ein Kaufhaus, in ein Kunstkaufhaus.
[…]
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer4.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>MR:<br />
Ja, da hab[e] ich ja gar nichts dagegen, nur: ich möchte das dort eingeordnet sehen, wo es seinen Platz findet […]. Dann gehört es dorthin, wo es hin gehört: mit Verlaub gesagt, ich sag[e:] in ein Kaufhaus, in ein Kunstkaufhaus.</p>
<p>[…]</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Martina Reuter 02</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:58:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[martina reuter]]></category>

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		<description><![CDATA[
MR:
[…] W[ann …] immer [man] über Kunst spricht &#8211; auch im Depot -, ich höre fast immer: Sammeln und Ausstellen. Es gibt Kunst, gerade die im öffentlichen Raum, die sammelt sich nicht und stellt sich nicht aus und lässt sich nirgendwo [… hin]einkaufen. Und das ist der Sektor, der immer vergessen wird. Auch in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer4.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>MR:<br />
[…] W[ann …] immer [man] über Kunst spricht &#8211; auch im Depot -, ich höre fast immer: Sammeln und Ausstellen. Es gibt Kunst, gerade die im öffentlichen Raum, die sammelt sich nicht und stellt sich nicht aus und lässt sich nirgendwo [… hin]einkaufen. Und das ist der Sektor, der immer vergessen wird. Auch in den wirklich etablierten und in den zeitgenössischen Kunsthistorikergehirnen höre ich immer nur: Ausstellen, Sammeln, Ausstellen, Sammeln.</p>
<p>AR:<br />
Ja. Das stimmt.</p>
<p>MR:<br />
Und da ist die Institution, und das Haus, und das wandert [hierhin] und nach dort. Das ist schon alles super und soll es auch weitergeben. Aber warum das immer noch diesen Stellenwert hat? Da frage ich mich: was hat sich geändert, nur dass die Bilder jetzt abstrakt zum Teil sind? Das ist mir zu wenig. Wo ist der Anteil, den diese Art &#8211; die gibt [e]s ja auch nicht erst [… seit] gestern – [braucht?] Wieso kommt das nicht hoch? Was fehlt da an Vermittlungsarbeit? […] Das fehlt auch im Kunstgeschichtestudium […].</p>
<p>P/p &#8211; B:<br />
Ich glaube nicht, das [… das dort] drinnen [ist …].</p>
<p>MR:<br />
Nein, überhaupt nicht. Es ist ja völlig lächerlich […].</p>
<p>P/p &#8211; B:<br />
Nein, [ist es] sicher nicht. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ricarda Denzer 16 / Martina Reuter 01</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 15:52:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kanonmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[martina reuter]]></category>
		<category><![CDATA[ricarda denzer]]></category>

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		<description><![CDATA[
Martina Reuter, Depot, im Publikum:
Ich denke, wo Netzwerke vielleicht funktionieren könnten abseits von Produktionsgemeinschaften &#8211; nicht nur funktionieren könnten, sondern funktionieren müssten, um das jetzt einmal wieder zum Ausdruck zu bringen -, sind [es] vielleicht eher Kampfgemeinschaften als Produktionsgemeinschaften. 
Und ich denke, das Podium heute repräsentiert jetzt nicht das, wo wir sagen: die Künstlerinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://artistsvoices.blogs.sonance.net/files/2008/07/denzer2.jpg' alt='Ricarda Denzer, artist, A' /></p>
<p>Martina Reuter, Depot, im Publikum:<br />
Ich denke, wo Netzwerke vielleicht funktionieren könnten abseits von Produktionsgemeinschaften &#8211; nicht nur funktionieren könnten, sondern funktionieren müssten, um das jetzt einmal wieder zum Ausdruck zu bringen -, sind [es] vielleicht eher Kampfgemeinschaften als Produktionsgemeinschaften. </p>
<p>Und ich denke, das Podium heute repräsentiert jetzt nicht das, wo wir sagen: die Künstlerinnen und die Künstler, sondern ist nur ein ganz winziger Ausschnitt von dem, was allein nur in der bildenden Kunst da ist. […] Ein wirklich großer Teil kann supertoll verdienen, und das liegt daran, dass das Kunstverständnis, das allgemein herrscht, wirklich noch 200 Jahre alt ist. […] Es ist tatsächlich 19. Jahrhundert. […] Es gibt massenhaft Geld von der Privatwirtschaft für Kunst, aber das ist alles sammel- und stapelbar. […] Da frage ich mich: warum setzt da niemand an und klärt mal die auf, dass sie eigentlich alle hinten nach humpeln? Selbst die öffentlichen Förderstellen, was schon was heißt. Aber selbst da ist es so: dort, wo gefördert wird mit Riesenmassen im öffentlichen Bereich ist alles, was abgesichert wird. Das, was Ihr alle macht, das ist so ein kleiner Ausschnitt mit ganz wenig Geld. </p>
<p>Und da frag[e] ich mich, warum sich die Künstler und Künstlerinnen, die nicht zu den klassischen Kunstproduzenten gehören, die – sag[e] ich jetzt [ein]mal &#8211; Bilder herstellen, die man an die Wand hängen kann und die dann der Verbund privat sammelt, wo dann noch öffentliche Museen das ausstellen – wobei: öffentliche Gelder sollten eigentlich für etwas anderes da sein als Privatsammlungen zu finanzieren für eine Ausstellung -, [nicht zusammenschließen?] Wo ist da die Solidargemeinschaft der Künstler und der KünstlerInnen? Da wirklich &#8211; wie Du[, Brigitte,] auch gesagt hast &#8211; einmal aufzuschreien und zu sagen: das lassen wir uns nicht mehr gefallen!</p>
<p>RD:<br />
Ja, die MedienkünstlerInnen werden da nur zustimmen, das ist ganz klar. Da gibt es ganze communities die auch nicht [wissen wie finanzieren …]. Aber das ist eben Handel. </p>
<p>Ich dachte, das sind 0,3%, die vom Handel leben können, ich wusste gar nicht, dass das so viele sind.</p>
<p>MR:<br />
Aber schauen wir doch einmal weltweit jetzt &#8211; nicht in Österreich &#8211; auf die Messen.</p>
<p>RD:<br />
Ja, aber ich glaube, der Mittelstand bricht da genauso weg wie gesamtgesellschaftlich. Da gibt es auch mittlerweile Riesenunterschiede, also, ich glaube, das ist ein ganz kleiner Teil, d[er] davon leben k[ann].</p>
<p>MR:<br />
Ich finde eben, gemessen jetzt nicht an den Menschen, sondern gemessen an dem, was dafür ausgegeben wird: das sind Unsummen.</p>
<p>RD:<br />
Ja, deswegen interessiert mich auch, ein Modell anzuschauen, [… das] außerhalb des [… gängigen Systems funktioniert, und] wie funktioniert das woanders?</p>
<p>MR:<br />
Ja, genau.</p>
]]></content:encoded>
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