Kurt Hofstetter 13
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Wenn ich ein Pendel habe, wo ich sozusagen die Skizze mir mit einer Linie und einem Kreis vorstelle, und wenn ich diesen Aufhängepunkt dieses Pendels ins Unendliche wandern lasse, dann kann ich ihn ja nicht dingfest machen, diesen Punkt. Ich kann ja nur mehr die Richtung angeben, wo der sein wird, ja und diese Richtung wird auch sinnvollerweise angegeben mit zwei Parallellen. Das heisst, ich hab[e] einen Kreis und zwei Parallele, und diese “Geschichten” sind dann so, dass sie wiederum erklären ein unendlich langes, aber stehendes Pendel, das aber auch ständig in Bewegung ist und ständig fliesst. Und das sind auch solche geistigen Verdichtungen, die ich in der Landstrasse realisiert habe, genauso wie am Südbahnhof. … Beim Südbahnhof habe ich mir genau diese zwei parallelen Rollbahnen ausgesucht, die einen Kommunikationskreislauf über diese Augen und über die Zeit selber in einer zufällig generierten Form dann verdinglichen.
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