Michael Wimmer 06

Michael Wimmer, art mediator, A

http://www.datonet.at/kanonmedia/080507_43_mw_ar.mov

MW:
Ich bin schon davon ausgegangen, dass das hier, die Ihr[, Team kanonmedia, Anm. AR.] hier [in der Studie Kunst im Trend? Artists’ Voices., Anm. AR.] untersucht habt, bildende Künstler gewesen sind, freischaffende.

AR:
Nicht nur. Man kann sagen, dass rd. 50% hauptsächlich aufgrund von Echten Werkverträgen tätig sind oder Werkverkäufen. Allerdings muss man sagen, dass unter diesen 83%, die nicht vollständig von der künstlerischen Produktion leben können, alle Arten von Kombinationen an Einkunftsmodellen vorkommen – seien das Kombinationen zwischen Teilzeitangestelltenverhältnissen, geringfügigen Beschäftigungen, Freien DienstnehmerInnenverträgen bis hin zu Berufsunfähigkeitspensionen oder dem Betrieb eines Unternehmens, eines Gewerbebetriebes.

Und von den Branchen her kann man sagen, dass rd. 30% Video- und Filmkunst angegeben haben als vorrangiges Medium, in dem sie arbeiten, gefolgt von Neuen Medien und digitaler Kunst, sicherlich auch noch 25% dann bildende Kunst im Sinne von Malerei oder experimenteller Objektkunst und 15 bis 20% dann aus der darstellenden Kunst, wobei sich das aufgeteilt hat zwischen Regisseusen und Regisseuren und Schauspieler[Inne]n bzw. gesanglichen Interpret[Inne]n oder Dramaturg[Inne]n, […] das hat sich dann so gestreut. So in etwa könnte man die Aufteilung [benennen, Anm. AR.].

MW:
Also: ich hör[e] schon heraus, dass es einen gewissen Schwerpunkt im visuellen Bereich gibt dabei, und auch in den sehr komplexen, aber jedenfalls freien Tätigkeitsfeldern.

AR:
Ja.

MW:
Ich würde davon nicht ableiten wollen, wie sind die Normalexistenzen von Tänzern und Tänzerinnen [an festen Häusern, Anm. AR.] oder vom Theater.

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