Alexandra Reill 40

Alexandra Reill, media artist/film maker, A

http://www.datonet.at/kanonmedia/080507_29_ar.mov

Wir haben das in der Studie [Kunst im Trend? Artists’ Voices., Anm. AR.] ein bisschen nachgefragt, weil uns auch dieser Begriff Clustering sehr interessiert hat. Obwohl doch einige TeilnehmerInnen der Studie Leute aus der darstellenden Kunst gewesen sind, die ja gewohnt sind, in Teams zu arbeiten – also nicht nur sich zu vernetzen, sondern ein Schauspieler steht einfach im Team auf der Bühne -: es haben über 50% der KünstlerInnen dennoch angegeben, dass sie vorrangig alleine arbeiten – meiner Meinung nach auch doch ein recht interessantes Ergebnis, gerade wenn diese Strategien zu Clustering ja auch auf EU-Ebene stark forciert und immer wieder auch empfohlen werden.

Wobei man auch dazu sagen muss, dass sich da die argumentativen Linien doch seit 2005 etwas verändert haben. Vorher wurde es immer dargestellt als der Hang zur Vernetzung, […] sozusagen das gerne Kommunizieren und selbstverständlich Kooperieren und sich Vernetzen. Seit 2005 wird dort doch eher – auch ähnlich, wie Du[, Paul Stepan, Anm. AR] das beschreibst auf wirtschaftliche Notwendigkeiten und eher die Tatsache erhöhter Konkurrenz als Ausgangslage für eine Notwendigkeit zu erhöhter Vernetzung hingewiesen.

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