Alexandra Reill 33

http://www.datonet.at/kanonmedia/080507_6_ar.mov
Ist es nicht überhaupt so in dieser Studie, also in der Konvention zur kulturellen Vielfalt, [dass] mit diesem Terminus kulturelle Vielfalt eigentlich eindirekt ethnische Vielfalt, also ein Spektrum verschiedener Bevölkerungsgruppen – sei das ethnisch gesehen, sei das Zugang zu Möglichkeiten durch sozial Schwächere, sozial stärkere Gruppen – [gemeint ist?] Ist es nicht vielmehr so, dass dieser Terminus ganz stark darauf abzielt […]?
Und auch sozusagen transnationaler Austausch: es wird ja auch in der Economy of Culture, 2005, also der letzten großen Studie im Kontext Creative Industries ganz deutlich hervorgehoben die Wichtigkeit des Austausches und der Einbindung von AnwärterInnenstaaten und Drittpartner[Innen]staaten, eigentlich um die eigene – wörtlich festgehalten -, um die die eigene Statistik zu stärken und also da auch regelmäßigen, stärkenden Austausch anzubieten.
Und mir kommt auch in der Konvention zur kulturellen Vielfalt viel mehr dieser Schwerpunkt vor Augen als jener zwischen – sag[e] ich jetzt einmal – experimenteller künstlerischer Produktion und Hochkultur zum Beispiel. Oder siehst du[, Paul Stepan, Anm. AR.] das nicht so?
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