Stylianos Schicho 04

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Im Bild ist es ja so, dass ich mich mit alltäglichen Dingen auseinander setz[e], wie z.B. auch mit Spielkonsolen oder was auch immer für Gegenständen, die da eine Art Veränderung durch ihr Umfeld wieder bekommen. Also: das kann dann wieder etwas ganz anderes bedeuten in der Symbolik, in dieser ganzen Szene – […] ein Billa-Sackerl kann eine ganz andere Rolle spielen als ein Billa-Sackerl – , […] das ist dann schon eine Art Arbeit.
Oder ob das beim Theater wahrscheinlich der Übergang von der einen Maske zur anderen Maske [ist]? Wie das funktioniert? Ob das mit dem Bühnenbild zusammenspielt, wie ein Raum zu einem anderen Raum werden kann? [Das ist] wahrscheinlich eines der schwierigen Dinge, […] die man bewältigen muss und – als Beobachter jetzt – man das wahrscheinlich zulassen muss. Entweder lässt man sich darauf ein und man empfindet das jetzt als echt [….] Ich geh[e] nie mit dem Gedanken hinein: ah, das ist nur ein Schauspieler, der spielt das jetzt nur. Also: ich muss mich jetzt darauf einlassen, dass diese Geschichte eine Geschichte [ist].
Ich frage mich, wie ist das für einen Regisseur der ins Theater geht? Sieht der dann immer hinter die Kulissen, wie das alles funktioniert oder kann man dann einfach umschalten und sich dann einfach nur das Theaterstück, das Stück an sich, wie es ursprünglich ist, [ansehen]? […] Wie funktioniert es? Verschieden. Der Regisseur nimmt es anders wahr, der Abonnent, der noch kein Vorwissen hat, nimmt es anders wahr. Also: man lässt sich ein, und dann fließt das ganz einfach, und die Verwandlung nimmt man mit, und das ist dann einfach dieses gewisse Etwas ….
AR:
Es dreht sich etwas.
SSCH:
Es dreht sich etwas ….
AR:
Es gibt eine Verwandlung ….
SSCH:
Universal: man kann sagen, es ist etwas passiert, und das war vielleicht pädagogisch gut oder man hat etwas gespürt. Man spürt es einfach – glaube ich -, ob man jetzt vor dem Bildschirm oder im Theater sitzt.
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