Alexander Stanzel 03
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AR:
Mit welchen Themen, mit welchen Sujets beschäftigst Du Dich in Deinen Arbeiten? Gibt es einen inhaltlichen Faden, der sich durch Deine Arbeiten zieht?
AS:
Es gibt da mehrere Themen wie auch Ansätze. Einerseits arbeite ich inhaltlich andererseits auch konzeptuell.
Beim Ersteren sind es Themen der Kritik an Religion, Autorität und Staatsgewalt. Ferner auch Thematisierungen der Gender-Problematik (v.a. Kritik am männlichen „Macho-ismus“) sowie der Absurdität von Liebe. Ein Part ist auch die Analyse des Künstlertums, wie er arbeitet, zu seinen Ideen kommt. Hierbei geht es u.a. um eine Entmystifizierung des Künstlerideals.
Die konzeptuellen Arbeiten beziehen sich fast ausschließlich auf die Beziehung von Text/Sprache und Bild sowie auf das „Blickregime“ - die Art, wie Bilder wahrgenommen werden.
Ich arbeite oft parallel an den verschiedenen Arbeiten, manchmal aber intensiver nur an einer Arbeit. Es gibt keine festgelegte Reihenfolge oder gar „Stundenplan“ wann was, es folgt eher meinem momentanen Interesse.