Herbert Wulz 01
http://www.datonet.at/kanonmedia/wulz_subclip2.mov
[AR:]
[Kurt Hofstetter,] wenn Du von Informationsvermittlung sprichst, frage ich mich: Wenn man z. B. Kunst im öffentlichen Raum installiert oder inszeniert - deswegen auch die Frage nach der Intervention -, wie greift dieser Kunstprozess wie auch diese Manifestation, diese materielle Manifestation, ein in den Informationsfluss? Verwandelt die da etwas?
Das, glaub[e] ich, sind Segmente über die Du[, Heidulf Gerngross, auch] stark nachdenkst. Wenn ich sozusagen Information rezipiere, damit arbeite, - was Du z. B. auch sehr gerne tust - Du greifst ja die Umwelt an und hin und [sagst:] “Mach mit!” und: “Stellen wir das so zusammen und jenes so!”, also: Du arbeitest ja ganz viel auch mit Alltagskomponenten - ein Ansatz, den ich [auch] sehr schätze - und dann durch das Handwerk durch die künstlerischen Ansätze eine Transformation stattfindet, die sozusagen eine Materie in eine andere oder eine Information in eine andere verwandelt, greift das in die Welt oder in das Leben ein?
HW:
Der Experte dafür ist, glaube ich, der Heidulf [Gerngross], weil: … Heidulf hat in seiner Arbeit immer das Problem, er muss [es] vom … sagen wir einmal - vom Geisteswissenschaftlichen - … oder von der Idee her bis zur Physik … durchziehen.
Das ist in der Informatik natürlich um Vieles leichter, so eine Struktur funktioniert oder funktioniert nicht.
Die Frage war auch ein bisschen so: Wie berührt uns das, was macht das mit unserer Wirklichkeit?