Gerald Kofler 04
http://www.datonet.at/kanonmedia/kofler_subclip5.mov
[AR:
Du bist Journalist einerseits ... ein sehr angewandter Bereich, ein Kreativberuf ..., gleichzeitig widmest Du Dich seit Jahren der Fotografie, das heisst, ich nehme an, bei Dir gibt es auch so ein Spannungsfeld: was brauchst Du an Kommunikation, was brauchst du an Begegnung mit anderen, an Zusammenarbeit mit anderen, und wo ist es Dir - sei [e]s im Schreiben oder in der Fotografie - wichtig, Dich zurückzuziehen?]
GK:
… Wenn ich an verschiedene Reisen denke, die ich gemacht habe, die dann später zu Berichten geworden sind, dann muss ich sagen, war es primär die Fotografie, weil: die Fotografie ist der Intuition in diesem Fall näher. Das, was ich als Erstes sehe, das, was mich als Erstes begeistert, nehme ich [ein]mal bildlich auf, und dann wird gefragt. Und dann kommt … sozusagen erst der ganze Prozess des Vergegenwärtigens in Gang, der dann schlussendlich die Eindrücke zu Worten werden lässt.
